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Jahresempfang der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) in Südthüringen >>19.05.2017

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Anfang Mai veranstaltete der MIT Kreisverband Hildburghausen-Henneberger Land seinen Jahresempfang im Autohauses Erhardt in Hildburghausen. Der Einladung des 1. Vorsitzenden Holger Obst waren zahlreiche Unternehmer und Vertreter von Verbänden aus dem gesamten Landkreis gefolgt, um sich über die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU zu informieren und wirtschaftspolitische Themen zu diskutieren, darunter auch der MIT-Landesvorsitzende Gerd Albrecht sowie Vertreter des benachbarten MIT-Kreisverbandes Sonneberg. „Die MIT setzt sich für eine Politik des Miteinanders von unternehmerischen Interessen und den Rechten der Arbeitnehmer ein, um auch weiterhin optimale politische Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln zu erreichen“ so Obst. Man verstehe sich als Sprachrohr der mitteständischen Unternehmen und des Handwerks, die das Fundament der Gesellschaft bilden und Arbeitsplätze in der Region schaffen. „Die MIT konnte zuletzt Fortschritte im Bereich der Mängelhaftung verzeichnen, sodass Handwerker nicht länger auf den Nachbesserungskosten sitzen bleiben“, erläuterte Obst. Auch im Bereich der Bürokratieentlastung hat sich einiges getan. Ab Januar 2018 wird ein Schwellenwert zur Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) von 800 EURO statt wie bisher von 410 EURO gelten. Gastrednerin des Abends war Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Tillmann ging in ihrem Beitrag auf die derzeitige wirtschaftliche Lage in Deutschland ein und erklärte, welche Ziele die Bundesregierung in der laufenden Legislaturperiode erreicht habe. Beispielsweise gab es von 2015 bis 2018 eine Entlastung aller Steuerzahler und vor allem von Familien um insgesamt 25 Mrd. €. „Auch für kleine und mittlere Unternehmen konnten Fortschritte erzielt werden. So wurden etwa durch den Wegfall der Funktionsbenennungserfordernis Verbesserungen beim Investitionsabzugsbetrag erreicht“, erläuterte Tillmann. Insgesamt befinde sich die deutsche Wirtschaft in einem sehr guten Zustand, was nicht zuletzt die geringe Arbeitslosenquote und das derzeitige Wirtschaftswachstum belegen. Die heimische Landtagsabgeordnete Kristin Floßmann (CDU) griff in der Veranstaltung das regionale Thema des Beitritts des Landkreises Hildburghausen zur Metropolregion Nürnberg auf. Sie selbst ist Mitglied im Regionalausschuss und bekommt den Wunsch zum Beitritt immer wieder aus den Reihen der Unternehmerschaft widergespiegelt. „Wir müssen auch die Skeptiker unter den Kreisräten vom Nutzen dieses länderübergreifenden Zusammenschlusses und der gemeinsamen wirtschaftlichen und touristischen Vermarktung der Region überzeugen“ sieht es Floßmann. Aus dem regen Austausch an diesem Abend konnten Politik und Unternehmerschaft Anregungen für ihre weitere Arbeit mitnehmen.

CDU-Mittelstand im Landkreis fühlt der finanzpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion, Antje Tillmann, auf den Zahn >>09.05.2017

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Hainspitz. Ein Hauch von Bundestagswahlkampf beginnt durchs Land zu wehen. Auf Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU im Saale-Holzland-Kreis (MIT) erläuterte am Mittwochmorgen Antje Tillmann die Steuer- und Haushaltspolitik der CDU/CSU-Fraktion und der Bundesregierung. Tillmann ist finanzpolitische Sprecherin ihrer Fraktion.
Beim Sondermaschinenbauer Bausch Germany in Hainspitz hatten sich etwa zwei Dutzend Unternehmer aus dem Saale-Holzland-Kreis eingefunden. Was sie zu hören bekamen, ließ den Berliner Koalitionspartner nicht immer gut aussehen. Vieles, was man an Erleichterungen besonders für kleine und mittelständische Betriebe habe auf den Weg bringen wollen, hätten die Sozialdemokraten auf dem Gewissen – und ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz habe als Präsident des Europäischen Parlaments Schulden der südlichen Krisenstaaten vergemeinschaften wollen.

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Wahlkämpferin sichert große Reform zu
Zudem zählt Tillmann auf, was die aktuelle Regierung auf der Habenseite aufzuweisen hat: Die kalte Progression habe man quasi abgeschafft. Durch jährliche Gesetze würden die Steuertarife immer wieder so verändert, dass man nicht mehr Steuern zahlen müsse, bloß weil der Arbeitgeber die Inflation ausgleiche. Dass dieser Prozess nicht verstetigt wurde, sondern immer wieder neu beschlossen werden muss, sei besser als eine automatische Regelung, so wie die FDP sie zum Ziel hat. Zudem habe man den Haushalt ausgeglichen und auf den Weg gebracht, dass Sozialversicherungsbeiträge nicht mehr zweimal pro Monat gemeldet werden müssen. Künftig reicht eine Schätzung auf Basis des Vormonats – und eine womöglich nötige Korrektur der gezahlten Beträge erfolgt bei der nächsten Abrechnung. Über die höchst bürokratische Regelung hatten sich in der Tat auch Unternehmer aus dem Saale-Holzland-Kreis immer wieder beklagt. So bekommt Tillmann hier breite Zustimmung, etwa von MIT-Kreischefin Petra Thieme, die selbst als Unternehmensberaterin arbeitet. Nachfragen zeigten jedoch, dass es weitere Probleme gibt: Besonders landwirtschaftliche Betriebe wünschen sich eine bessere Behandlung durch den Fiskus. Dass mittlerweile Einzel-Landwirte Rücklagen für den Fall von Missernten bilden dürfen, die vom Finanzamt nicht angefasst werden, sei zwar gut. Agrargenossenschaften sind davon aber ausgenommen, das Gesetz also eigentlich für Westdeutschland gemacht.
Das, so verspricht Tillmann, solle nach ihrem Willen korrigiert werden. Und weil Wahlkampf ist, versichert sie zugleich, dass die Unternehmenssteuern grundsätzlich reformiert und gesenkt werden müssten – auch weil der internationale Druck immer weiter steige.

Artikel: OTZ-Florian Girwert, Bilder: MIT-SHK

Traditionelles MIT Schlachteessen in Birkungen 2017 >>07.04.2017

SE_BIK_17w1.jpgDer Vorsitzende der MIT Eichsfeld, Heiko Steinicke eröffnete die Veranstaltung. Nach der Begrüßung von fast 500 Teilnehmern, widmete er seine Rede dem brandaktuellen Thema der geplanten Gebietsstrukturreform. Der Termin zur Entscheidung, der 31.10.2017 rückt immer näher, „wir lassen uns nicht drängen“, so Steinecke. Eine Gebietsreform entscheidet über die Strukturen, in denen wir zukünftig leben sollen. Durch die Verabschiedung eines Vorschaltgesetzes werden die erfolgreichen und hart erarbeiteten Strukturen im Eichsfeld zerschlagen. Der ländliche Raum muss erhalten werden.

Auch die Teilnahme von Delegationen aus ZSE_BIK_17w2.jpgentralasiatischen Staaten sind seit Jahren ein fester Bestandteil dieser Veranstaltung. Auf Initiative von Manfred Grund MdB und, Vorsitzender der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, der erneut als Spitzenkandidat im anstehenden Bundestagswahlkampf die Landesliste der Thüringer CDU anführt, nahm in diesem Jahr eine Mongolische Delegation unter Leitung von Dendev Terbisdadva, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses für Wirtschaft im Großen Staats-Churai der Mongolei an der Veranstaltung teil. Im Fokus des Besuches standen insbesondere zahlreiche Gespräche mit Kommunalpolitikern in punkto Zusammenarbeit auf dem Gebiet der mittelständischen Wirtschaft und der Berufsausbildung.

SE_BIK_17w3.jpgAls letzter Redner des Abends übernahm Ralph Brinkhaus, MdB das Wort. Sein Urgroßvater stammt aus dem Ort Kalmerode und daher sei er mit dem Eichsfeld familiär sehr verbunden. Er bekräftigte in seiner Rede, dass die MIT eine wichtige Vereinigung der Union ist und die Fahnen weiterhin hoch halten soll. „Die Zukunft darf nicht als Bedrohung gesehen werden, sondern als Chance“, so Bringhaus. Sätze, die am Applaus im Saal gemessen, eine gewisse Wahlkampfauftakt Atmosphäre verbreitete. Die Wirtschaft muss Arbeitsplätze schaffen und die duale Berufsausbildung muss in die Betriebe integriert werden. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe die Wirtschaft voranzubringen.

Am 5. April fand das erste gemeinsame Treffen der Vorstandsmitglieder der Kreisverbände Nordhausen, Kyffhäuserkreis und Eichsfeld der Mittelstandsvereinigung Thüringen in der Firma Schachtbau Nordhausen GmbH statt >>09.04.2017

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Der CDU-Mittelstand besuchte Schachtbau Nordhausen. Dankend wurde die Einladung zur Betriebsbesichtigung der Firma durch Herrn Andre Ponndorf (Prokurist) angenommen. Er informierte die anwesenden Mitglieder kurz über die Betriebsstruktur der Firma Schachtbau GmbH sowie die Bedeutung der Firma für die Region und im Ausland. Danach erfolgte eine kompetente Führung durch die Produktionsstätten. Anschließend lud der Vorsitzende der MIT Nordhausen, Torsten Juch, zu einer Diskussionsrunde ein. Vielseitigkeit, Flexibilität, Kompetenz und Erfahrung zeichnen das Nordhäuser Unternehmen aus. Engagierte Mitarbeiter werden auf verschiedenen Fachgebieten beschäftigt und erhalten eine über den Mindestlohn hinausgehende Vergütung. Auszubildenden wird eine Übernahme in die Produktion oder Verwaltung bei entsprechender Leistung garantiert. Themen, wie die Wirtschaftslage der Unternehmen in Nordthüringen oder die neu erschlossenen freien Gewerbegebiete in unserer Region wurden erörtert. Es folgte ein interessanter Meinungsaustausch. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Politik und Wirtschaft. Für Unternehmen ist es wichtig einen Ansprechpartner für wirtschaftliche Probleme zu haben, um diese dann gemeinsam mit Vertretern von Bund und Ländern zu erörtern und zu lösen. Nicht immer ist eine sofortige Umsetzung möglich, aber durch eine effektive Zusammenarbeit und Kontaktpflege muss im Interesse der Unternehmen an einer zufriedenstellenden Lösung gearbeitet werden. Ziel der Mittelstandsvereinigung der CDU in Nordthüringen ist es, durch eine gemeinsame Kooperation der drei Kreisverbände eine starke Komponente für die Unternehmen zur Politik zu bilden. Die Probleme des Arbeitsmarktes sind zu erörtern und der Mittelstand muss wieder zum Hauptarbeitgeber der Industriestandorte werden. Arbeitsplätze müssen geschaffen werden, indem die Neuansiedlung bedeutender Firmen in unserer Region durch Marketing-Strategien und Netzwerkinformationen gefördert wird. Nordthüringen muss wieder Anziehungspunkt für Unternehmensgründungen werden, denn wir haben bereits erschlossene Gewerbegebiete mit der Autobahnanbindung nach Nord, Süd, Ost und West. Werden Arbeitsplätze geschaffen, siedeln sich auch wieder Familien in unseren Regionen an. Nur so bringen wir die Wirtschaft voran und steigern die Attraktivität der Region und das Interesse überregionaler Firmengruppen.

Top besuchte MIT - Veranstaltung im T.E.C. Thüringer Einkaufscenter am 10.01.2017 >>02.02.2017

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Die Veranstaltung „MIT vor Ort: Besuch im T.E.C. Thüringer Einkaufscenter“ war ein Erfolg. Grund dafür war das aktuelle Thema „Zukunft des T.E.C. durch Ansiedlung der Fa. DECATHLON S.A.“ gepaart mit Aspekten zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Erfurt. Der Vorsitzende der MIT Erfurt Steffen Peschke begrüßte die Anwesenden. Dann führte der T.E.C.-Manager Emanuel Michael durch den leer stehenden, ehemaligen Baumarkt, in dessen Obergeschoss DECATHLON mit einem Sportfachmarkt einziehen will. Ins Untergeschoss soll der Umzug von ALDI innerhalb des T.E.C., sowie der Einzug eines Siemes Schuhcenters erfolgen. Danach stellte Emanuel Michael in Wort und Bild den Ist-Zustand und den geplanten Umbau des gesamten T.E.C. für ca. 20 Mio. EUR vor. Steffen Böhm, zuständiger Expansionsleiter von DECATHLON, stellte das weltweit tätige Unternehmen und die Planungen im T.E.C. Erfurt vor. Es folgten die Stellungnahmen der Stadt Erfurt seitens des Dezernenten Alexander Hilge und des Amtsleiters für Stadtplanung Paul Börsch und einer intensiven breit gefächerten Diskussion. Demnach sprachen sich alle Anwesenden für die Ansiedlung von DECATHLON in Erfurt aus. Seitens der Vertreter der Stadtverwaltung gab es Bedenken bezüglich der Relevanz des Vorhabens für den Einzelhandel in der Innenstadt, insbesondere wegen der Neuansiedlung des Siemes-Schuhmarktes und einer TK-Maxx-Filiale.

DECATHLON produziert Eigenmarken zu günstigen Preisen, die sie in ihren mehr als 1000 Einzelhandelsfilialen in 29 Ländern, davon 34 in Deutschland, sowie im Internet vermarkten. DECATHLON schafft in Erfurt 60 neue Arbeitsplätze und wird entsprechen Gewerbesteuer zahlen. Unternehmenskonzept DECATHLON´s ist es, möglichst vielen Familien den Einstieg in den Sport zu ermöglichen, die es sich sonst finanziell nicht leisten könnten. Falls höherwertige Produkte, wie zum Beispiel Rennräder benötigt werden, wird DECATHLON die Kunden an Spezialgeschäfte in Erfurt verweisen müssen. DECATHLON´s Angebot ist für über 70 Sportarten, auch sogenannten Randsportarten, breit gefächert. Gerade auch Großgeräte sind im Verkauf und in der Außenanlage zu besichtigen und auszuprobieren. Der nötige Umsatz pro m² ist daher in hochpreisigen Innenstadtlagen für DECATHLON´s Flächenbedarf von ca. 3500 m² nicht erzielbar. Auch das Flächenangebot für eine Ansiedlung in der Innenstadt ist ungeeignet. Ausreichend Park- und Ladeflächen sowie Flächen für den Sportplatz sind am T.E.C. vorhanden.

Heftige Kritik hagelte es gegenüber der Stadtverwaltung von den Ratsmitgliedern und der MIT wegen der seit 2012 laufenden zögerlichen Bearbeitung und der erst Mitte März diesbezüglich vorgesehen abschließenden Abstimmung im Rat. Falls diese positiv ausfällt, geht es erst mit dem Bauantrag weiter, falls es negativ ausgeht, ist zu befürchten, dass DECATHLON sich nicht in Erfurt niederlässt. Und das kann kein Bürger verstehen, so Peschke.

Hier der Link zur Presseveröffentlichung der Thüringer Allgemeinen >>

MIT Kreisverband Nordhausen >>31.01.2017

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Zu Gast beim Neujahresempfang der CSU in Schrobenhausen

Die Mitglieder des Vorstandes MIT der CDU Kreisverband Nordhausen nahmen dankend die Einladung zum Neujahrsempfang des Kreisverbandes CSU Schrobenhausen an und erreichten nach 450 km die bayrische Stadt Schrobenhausen.
Empfangen wurden wir von André Ponndorf, Mitglied des Vorstandes CSU Schrobenhausen und gebürtiger Thüringer. Gemeinsam besuchten wir die Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen des Schulwerks der Diözese Augsburg, die in der Bildung einen fortgeschrittenen technischen Stand erreicht hat und aufzeigt, welche Möglichkeiten es heute bereits gibt, den Unterricht mit Medientechnik zu nutzen. Die Schulleitern Petra Schiele führte uns durch die Schule und lud uns zu einem Stundengespräch mit Lehrpersonal und Schülerinnen ein. Die pädagogische Innovation mit Multimedia wurde uns vorgestellt und die Schülerinnen erklärten uns mit Begeisterung den Schulalltag. Ein Konzept von Bildung welches zukunfts- orientiert ist und ein Musterbeispiel für ein modernes Lernen darstellt.
Anschließend hatten wir die Gelegenheit am Neujahrsempfang mit Ministerpräsident Horst Seehofer in der „Alten Schweißerei“ der Firma BAUER teilzunehmen. Der CSU Neujahrsempfang in Schrobenhausen existiert bereits über 25 Jahre und hatte in diesem Jahr über 1000 Gäste angemeldet.
Horst Seehofer wurden in seinem heimatlichen Kreisverband herzlichst begrüßt und seine Worte “Deutschland geht es gut, Bayern geht es besser und den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen am besten“ zeigt seine Verbundenheit zu den Bürgern und Politikern in dieser Region. Viele Errungenschaften und Projekte des Landkreises wurden beim Namen genannt und er bot auch weiterhin seine Unterstützung an. Natürlich ging Horst Seehofer auch auf die weltpolitischen Themen ein. Er plädierte: „für ein vernünftiges Verhältnis zu den Vereinigten Staaten auch, unter einem Präsidenten Donald Trump, den wir zu respektieren haben“. In Sachen Flüchtlingspolitik hält er weiterhin an der Forderung einer Obergrenze fest. In einer Woche wird er Angela Merkel treffen, „schon wegen der großen Umbrüche die auf der Welt stattfinden, ist es eine Pflicht für CDU /CSU sich mit diesen Dingen zu beschäftigen und strategische Antworten zu geben“, so Horst Seehofer.
Eine eindrucksvolle Rede vom bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, die in einer ausgesprochenen Ruhe der Anwesenden angehört wurde und für uns als Mitglieder der CDU Thüringen ein guter Ausgangspunkt für den kommenden Wahlkampf in diesem Jahr darstellt.
Unser Ausflug nach Bayern endete mit der Besichtigung des Museum der Audi AG in Ingolstadt. Ein Industriestandort der Automobilbranche, der Arbeitsplätze für über 44000 Beschäftigte bietet. Täglich werden dort 2600 PKW und die Größe des Betriebsgeländes ist mit dem Fürstentum Monaco zu vergleichen.
Ein gelungener Kurztrip, der für uns als Mitglieder der MIT das politische und wirtschaftliche Wohlbefinden in Deutschland signalisiert.


Cerstin Fuhrmann

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Sonneberg und Hildburghausen protestieren >>22.12.2016

Skizze_gegen_Gebietsreform.jpgDie Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT), vertreten durch Ihre Kreisvorsitzenden aus Sonneberg und Hildburghausen – Thomas Thömmes und Holger Obst – machen gegenüber der IHK Südthüringen und der Handwerkskammer klar, dass sie deren Meinungsäußerung in Erfurt für die Großkreise nicht teilen. Gleichzeitig kündigen sie eine Stellungnahme der MIT zur Gebietsreform für den Jahresbeginn 2017 an.

Sonneberg/Hildburghausen, 16. Dezember 2016 – Am Mittwoch bekundeten die Thüringer Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern unisono ihre generelle Zustimmung zur derzeit von der Rot-Rot-Grünen Landesregierung vorbereiteten Kreisgebietsreform und damit die einhergehende Schaffung eines Großkreises in Südthüringen. Diese Zustimmung teilen die CDU-Mittelstandsvereinigungen (MIT) aus Sonneberg und Hildburghausen wiederum ausdrücklich nicht. „Im Gegenteil“, bekräftigt Thomas Thömmes als Vorsitzender der MIT Sonneberg. „Ich habe bislang keinen Unternehmer unserer Region angetroffen, der für die Großkreis-Variante in Südthüringen ist.“

Aus Sicht der MIT bezahlen die kleinen und mittelständischen Betriebe ihre Beiträge an die IHK und die Handwerkskammer und sollten daher durch sie fair vertreten werden. Im Gegenzug unterstützen die Kammern die Unternehmen und sind ein Sprachrohr der Südthüringer Unternehmen.  „Was aber in Erfurt verkündet wurde widerspricht zu 100 Prozent der einhelligen Meinung der Mittelständler in den wirtschaftlich starken Landkreisen Sonneberg und Hildburghausen“, stellt Thomas Thömmes fest und fährt fort: „Der Mittelstand als starkes Rückgrat für Thüringen darf nicht als Spielball der Landespolitik missbraucht werden. Für den Mittelstand mit seinen über 25 Jahren gewachsenen Strukturen ist die Lage schlichtweg zu ernst, als das man über die Debatte zur Kreisgebietsreform einfach hinwegschaut. Denn an dieser Debatte hängen Familienunternehmen, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen für Land und Kommunen und vieles mehr ab – vor allem aber auch die weitere Entwicklung im ländlichen Raum.“

Die Entwicklungsachse der Wirtschaft von Sonneberg und Hildburghausen ginge tendenziell ohnehin mehr in den Süden als nach Norden. Auch diese Ausrichtung wird durch die Etablierung eines Südthüringer Großkreises mit dem Zentrum in Suhl, der größer als das Saarland ist, dauerhaft beschädigt. „Ein solcher Einschnitt, wie es die Landesregierung mit dem Vorschaltgesetz und den daraus resultierenden Großkreisen vorhat, würde die seit 1990 gewachsenen und wertvollen Strukturen auf einmal zerstören“, ist Thomas Thömmes überzeugt.

Gleichzeitig aber blickt der Sonneberger MIT-Vorsitzende auch voraus und unterstreicht, dass die MIT den Prozess nicht komplett ablehnt, sondern konstruktiv mitgestalten will: „Die Mittelstandsvereinigungen von Sonneberg und Hildburghausen möchten im Januar 2017 mit der Handwerkskammer und der IHK Südthüringen ernsthafte Gespräche führen und eine Stellungnahme aller Thüringer MIT-Vereinigungen für die Landesregierung erarbeiten. Diese Stellungnahme soll die Interessen der Thüringer Mittelständler in ihrer Gesamtheit vertreten und nicht verdrehen. Natürlich werden wir die Stellungnahme auch veröffentlichen“, kündigt er abschließend an.

Thomas Thömmes
Kreisvorsitzender der MIT Sonneberg

Offener Brief von Wilfried Sieringhaus zum Artikel „Thüringer Wirtschaft unterstützt Regierung bei Gebietsreform“ TA vom 15.12.2016 >>21.12.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,Sieringhaus.jpg

wir sind mit 2 Firmen bei Ihnen „Zwangsmitglied“.

Es ist eine Anmaßung von Ihnen für die gesamte Wirtschaft Thüringens und uns als Mitglieder der IHK in Punkto Gebietsreform Vorschläge zu machen die gegen die Bürger gerichtet sind und den ländlichen Raum weiter schwächen. Bevor Sie in unserem Namen, ohne uns zu fragen, in der Staatskanzlei, in vorauseilendem Gehorsam neue Großkreise nach Poppenhäger‘s Muster kreieren, sollten Sie erst einmal vor der eigenen Tür kehren und in dem kleinen Land Thüringen eine Strukturreform durchführen. Sie sollten mit gutem Beispiel vorrangehen und aus den 3 kopflastigen IHK’s und Kammern eine effektiv arbeitende IHK machen. Ansonsten überlassen Sie bitte den Bürgern, den Städten und Gemeinden und der Politik das Sagen. Schuster bleib bei deinen Leisten.

Ich habe mit vielen Freunden und der Wirtschaft die große Sorge, dass man aus linker Ideologie Thüringen mit der Gebietsreform schwächt und über Jahrhunderte gewachsene Regionen zerstört und die Menschen nicht mitnimmt. Thüringen ist zur Zeit noch stark durch seine Kleinteiligkeit, Vielfältigkeit, die relativ kurzen Wege und dem touristisch kulturellen ländlichen Raum.
Wenn man z.B. einen gesunden Kreis, wie das katholische geprägte Eichsfeld unbedingt mit einem, durch jahrelange sozialistische Misswirtschaft hochverschuldeten Unstrut-Hainich-Kreis
zusammenlegen will, dann kann das einfach nicht gutgehen. Auch die Kreise Sonneberg und Hildburghausen u.a. werden sich in Zukunft noch mehr Richtung Bayern orientieren, sie werden dazu gezwungen.

Man sollte seine Energie und Grips bei der IHK und Kammern dazu verwenden nicht einer teuren Gebietsreform, die keinerlei Einsparungen bringt, auch für die Wirtschaft nicht, das Wort zu reden um sich bei der Regierung anzubiedern. Man sollte lieber mit dem Geld weiter, links und
rechts der „Schlagader“ A 4 von Eisenach bis Gera, in der Mitte Deutschlands und Europas, Firmen ansiedeln.

So kann man Thüringen bei seiner Selbständigkeit langfristig helfen und davor bewahren in einem Bundesland „Mitteldeutschland“ unterzugehen. Der im Augenblick von Ihnen befolgte Weg führt Thüringen ins Abseits und wird von uns nicht mitgetragen.


Mit freundlichem Gruß
Dipl.-Ing. Wilfried Sieringhaus

Thüringer Wirtschaft fühlt sich von IHK`s und Handwerkskammern schlecht vertreten >>20.12.2016
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Dreimal NEIN zur Gebietsreform Thüringen

„Mit Erstaunen und Verärgerung haben wir die Stellungnahme der IHK`s und Handwerkskammern zu der geplanten Gebietsreform zur Kenntnis genommen“, so Gerd Albrecht, Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, der hier auch im Namen des Landesvorsitzenden des Wirtschaftsrats der CDU, Mihajlo Kolakovic, spricht. Alle belastbaren Studien, die die Ergebnisse vergangener Gebietsreformen in Deutschland und Europa untersuchen, kommen zu dem Schluss, dass diese keinerlei Einspareffekte gebracht, dafür aber großen politischen Schaden angerichtet haben, so Gerd Albrecht. „Was einem der gesunde Menschenverstand bisher schon sagte, ist, dass Einspareffekte ausbleiben werden und durch sinkendes Interesse an politischer Teilhabe unsere Demokratie gefährdet und rechter sowie linker Populismus befeuert wird. Dies belegt auch die jüngste Studie des ifo Instituts, die ausschließlich die wirklichen Effekte nationaler und internationaler Gebietsreformen nach ihrer Umsetzung vergleicht und zusammenfasst.“

Eine Gebietsreform kann per se kaum Geld einsparen. Schließlich sind es gerade einmal die Personalausgaben, also nur etwa ein Fünftel eines Landkreishaushalts, in dem sich Einspareffekte einstellen könnten. Die theoretischen Einsparungen vom Gesamthaushalt betragen höchstens zwei Prozent und sind in den untersuchten Gebietsreformen nie erreicht worden. Ein Effizienzgewinn ist rein theoretischer Natur, denn die Anzahl der zu bearbeiteten Bauanträge wird ja durch eine Gebietsreform nicht verändert.

Aufgabenkritik, eine Funktionalreform und interkommunale Zusammenarbeit wären notwendig und nicht eine Gebietsreform, die Wege verlängert und Kommunalpolitik vom Bürger entfremdet. Gemeinsame Leitstellen oder Zweckverbände böten die nötige Flexibilität und würden Aktionsbereiche von optimaler Größe ermöglichen. So ließen sich z. B. Effizienzsteigerungen auch ohne Gebietsreform erzielen.

Das Festhalten der Thüringer Landesregierung an der geplanten Gebietsreformwider besseren Wissens bleibt dem Mitglied im Bundesvorstand des Wirtschaftsrates Deutschland und Unternehmer Kolakovic ein Rätsel: „Niemand von uns würde auf die Idee kommen, viel Geld in die Hand zu nehmen, um sein Unternehmen umzustrukturieren, ohne ein klares, von vornherein feststehendes Ziel zu haben und dies auch sowohl quantitativ wie qualitativ beschreiben zu können“, und er formuliert die Haltung der Unternehmer des Thüringer Wirtschaftsrates:

„Dreimal Nein zu dieser Gebietsreform, deren Sinn und Nutzen völlig offen sind!

Erstes Nein, nicht ohne vorige Aufgabenkritik, denn unnötiger Ballast in der Verwaltung muss weg!

Zweites Nein, nicht ohne vorherige Verwaltungs- beziehungsweise Funktionalreform!

Drittes Nein, keinesfalls so wie vorgeschlagen, denn neue Strukturen müssen bürgernah und mit historischem Feingefühl und nicht stur nach Zahlen geschaffen werden.“ Bestenfalls hier, an der dritten Stelle, könnten die Überlegungen der IHK`s und Handwerkskammern zum Tragen kommen, aber von einer Unterstützung   d e r   Wirtschaft zum Thema Gebietsreform auf breiter Front kann keinesfalls die Rede sein!

MIT wählt im Landkreis Greiz neuen Vorstand >>04.11.2016

Vorstand_Greiz_20161101.jpgDie erfolgreiche Arbeit der Mittelstandsvereinigung im Landkreis Greiz (MIT) kann fortgesetzt werden: Markus Kertscher wurde am vergangenen Dienstag in seiner Funktion als Kreisvorsitzender einstimmig wiedergewählt. Dem 44-jährigen Unternehmer aus Münchenbernsdorf bescheinigten die Teilnehmer der Vorstandswahl ein hohes Engagement trotz vielfältiger ehrenamtlicher Tätigkeiten, u.a. als Stadtratsmitglied von Münchenbernsdorf bzw. als örtlicher Sportvereinsvorsitzender.

Als Stellvertreter fungiert weiterhin Michael Votteler aus Brahmenau.

"Die Rahmenbedingungen für mittelständische Firmen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Darauf zu reagieren ist eine große Herausforderung. Bei diesem Prozess ansässige Unternehmer zu unterstützen,  ist weiterhin zentrale Aufgabe der Wirtschaftsvereinigung im Landkreis Greiz." so Markus Kertscher. Weiterhin werden Stammtische bei Unternehmen sowie Betriebsbesichtigungen in den kommenden Monaten folgen.

Mit den Gästen Landrätin und CDU-Kreisvorsitzende Martina Schweinburg, dem hiesigen  Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel sowie dem Kreistagsfraktionsvorsitzenden der CDU im Landkreis Greiz Ulli Schäfer waren starke Partner anwesend, die ihre bislang bereits praktizierte Unterstützung auch weiterhin der CDU-nahestehenden Wirtschaftsvereinigung zukommen lassen wollen.

Foto: Markus Kertscher erhält Glückwünsche von der CDU-Kreisvorsitzenden Martina Schweinsburg.
Foto von Ulli Schäfer

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