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Am 5. April fand das erste gemeinsame Treffen der Vorstandsmitglieder der Kreisverbände Nordhausen, Kyffhäuserkreis und Eichsfeld der Mittelstandsvereinigung Thüringen in der Firma Schachtbau Nordhausen GmbH statt >>09.04.2017

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Der CDU-Mittelstand besuchte Schachtbau Nordhausen. Dankend wurde die Einladung zur Betriebsbesichtigung der Firma durch Herrn Andre Ponndorf (Prokurist) angenommen. Er informierte die anwesenden Mitglieder kurz über die Betriebsstruktur der Firma Schachtbau GmbH sowie die Bedeutung der Firma für die Region und im Ausland. Danach erfolgte eine kompetente Führung durch die Produktionsstätten. Anschließend lud der Vorsitzende der MIT Nordhausen, Torsten Juch, zu einer Diskussionsrunde ein. Vielseitigkeit, Flexibilität, Kompetenz und Erfahrung zeichnen das Nordhäuser Unternehmen aus. Engagierte Mitarbeiter werden auf verschiedenen Fachgebieten beschäftigt und erhalten eine über den Mindestlohn hinausgehende Vergütung. Auszubildenden wird eine Übernahme in die Produktion oder Verwaltung bei entsprechender Leistung garantiert. Themen, wie die Wirtschaftslage der Unternehmen in Nordthüringen oder die neu erschlossenen freien Gewerbegebiete in unserer Region wurden erörtert. Es folgte ein interessanter Meinungsaustausch. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Politik und Wirtschaft. Für Unternehmen ist es wichtig einen Ansprechpartner für wirtschaftliche Probleme zu haben, um diese dann gemeinsam mit Vertretern von Bund und Ländern zu erörtern und zu lösen. Nicht immer ist eine sofortige Umsetzung möglich, aber durch eine effektive Zusammenarbeit und Kontaktpflege muss im Interesse der Unternehmen an einer zufriedenstellenden Lösung gearbeitet werden. Ziel der Mittelstandsvereinigung der CDU in Nordthüringen ist es, durch eine gemeinsame Kooperation der drei Kreisverbände eine starke Komponente für die Unternehmen zur Politik zu bilden. Die Probleme des Arbeitsmarktes sind zu erörtern und der Mittelstand muss wieder zum Hauptarbeitgeber der Industriestandorte werden. Arbeitsplätze müssen geschaffen werden, indem die Neuansiedlung bedeutender Firmen in unserer Region durch Marketing-Strategien und Netzwerkinformationen gefördert wird. Nordthüringen muss wieder Anziehungspunkt für Unternehmensgründungen werden, denn wir haben bereits erschlossene Gewerbegebiete mit der Autobahnanbindung nach Nord, Süd, Ost und West. Werden Arbeitsplätze geschaffen, siedeln sich auch wieder Familien in unseren Regionen an. Nur so bringen wir die Wirtschaft voran und steigern die Attraktivität der Region und das Interesse überregionaler Firmengruppen.

Top besuchte MIT - Veranstaltung im T.E.C. Thüringer Einkaufscenter am 10.01.2017 >>02.02.2017

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Die Veranstaltung „MIT vor Ort: Besuch im T.E.C. Thüringer Einkaufscenter“ war ein Erfolg. Grund dafür war das aktuelle Thema „Zukunft des T.E.C. durch Ansiedlung der Fa. DECATHLON S.A.“ gepaart mit Aspekten zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Erfurt. Der Vorsitzende der MIT Erfurt Steffen Peschke begrüßte die Anwesenden. Dann führte der T.E.C.-Manager Emanuel Michael durch den leer stehenden, ehemaligen Baumarkt, in dessen Obergeschoss DECATHLON mit einem Sportfachmarkt einziehen will. Ins Untergeschoss soll der Umzug von ALDI innerhalb des T.E.C., sowie der Einzug eines Siemes Schuhcenters erfolgen. Danach stellte Emanuel Michael in Wort und Bild den Ist-Zustand und den geplanten Umbau des gesamten T.E.C. für ca. 20 Mio. EUR vor. Steffen Böhm, zuständiger Expansionsleiter von DECATHLON, stellte das weltweit tätige Unternehmen und die Planungen im T.E.C. Erfurt vor. Es folgten die Stellungnahmen der Stadt Erfurt seitens des Dezernenten Alexander Hilge und des Amtsleiters für Stadtplanung Paul Börsch und einer intensiven breit gefächerten Diskussion. Demnach sprachen sich alle Anwesenden für die Ansiedlung von DECATHLON in Erfurt aus. Seitens der Vertreter der Stadtverwaltung gab es Bedenken bezüglich der Relevanz des Vorhabens für den Einzelhandel in der Innenstadt, insbesondere wegen der Neuansiedlung des Siemes-Schuhmarktes und einer TK-Maxx-Filiale.

DECATHLON produziert Eigenmarken zu günstigen Preisen, die sie in ihren mehr als 1000 Einzelhandelsfilialen in 29 Ländern, davon 34 in Deutschland, sowie im Internet vermarkten. DECATHLON schafft in Erfurt 60 neue Arbeitsplätze und wird entsprechen Gewerbesteuer zahlen. Unternehmenskonzept DECATHLON´s ist es, möglichst vielen Familien den Einstieg in den Sport zu ermöglichen, die es sich sonst finanziell nicht leisten könnten. Falls höherwertige Produkte, wie zum Beispiel Rennräder benötigt werden, wird DECATHLON die Kunden an Spezialgeschäfte in Erfurt verweisen müssen. DECATHLON´s Angebot ist für über 70 Sportarten, auch sogenannten Randsportarten, breit gefächert. Gerade auch Großgeräte sind im Verkauf und in der Außenanlage zu besichtigen und auszuprobieren. Der nötige Umsatz pro m² ist daher in hochpreisigen Innenstadtlagen für DECATHLON´s Flächenbedarf von ca. 3500 m² nicht erzielbar. Auch das Flächenangebot für eine Ansiedlung in der Innenstadt ist ungeeignet. Ausreichend Park- und Ladeflächen sowie Flächen für den Sportplatz sind am T.E.C. vorhanden.

Heftige Kritik hagelte es gegenüber der Stadtverwaltung von den Ratsmitgliedern und der MIT wegen der seit 2012 laufenden zögerlichen Bearbeitung und der erst Mitte März diesbezüglich vorgesehen abschließenden Abstimmung im Rat. Falls diese positiv ausfällt, geht es erst mit dem Bauantrag weiter, falls es negativ ausgeht, ist zu befürchten, dass DECATHLON sich nicht in Erfurt niederlässt. Und das kann kein Bürger verstehen, so Peschke.

Hier der Link zur Presseveröffentlichung der Thüringer Allgemeinen >>

MIT Kreisverband Nordhausen >>31.01.2017

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Zu Gast beim Neujahresempfang der CSU in Schrobenhausen

Die Mitglieder des Vorstandes MIT der CDU Kreisverband Nordhausen nahmen dankend die Einladung zum Neujahrsempfang des Kreisverbandes CSU Schrobenhausen an und erreichten nach 450 km die bayrische Stadt Schrobenhausen.
Empfangen wurden wir von André Ponndorf, Mitglied des Vorstandes CSU Schrobenhausen und gebürtiger Thüringer. Gemeinsam besuchten wir die Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen des Schulwerks der Diözese Augsburg, die in der Bildung einen fortgeschrittenen technischen Stand erreicht hat und aufzeigt, welche Möglichkeiten es heute bereits gibt, den Unterricht mit Medientechnik zu nutzen. Die Schulleitern Petra Schiele führte uns durch die Schule und lud uns zu einem Stundengespräch mit Lehrpersonal und Schülerinnen ein. Die pädagogische Innovation mit Multimedia wurde uns vorgestellt und die Schülerinnen erklärten uns mit Begeisterung den Schulalltag. Ein Konzept von Bildung welches zukunfts- orientiert ist und ein Musterbeispiel für ein modernes Lernen darstellt.
Anschließend hatten wir die Gelegenheit am Neujahrsempfang mit Ministerpräsident Horst Seehofer in der „Alten Schweißerei“ der Firma BAUER teilzunehmen. Der CSU Neujahrsempfang in Schrobenhausen existiert bereits über 25 Jahre und hatte in diesem Jahr über 1000 Gäste angemeldet.
Horst Seehofer wurden in seinem heimatlichen Kreisverband herzlichst begrüßt und seine Worte “Deutschland geht es gut, Bayern geht es besser und den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen am besten“ zeigt seine Verbundenheit zu den Bürgern und Politikern in dieser Region. Viele Errungenschaften und Projekte des Landkreises wurden beim Namen genannt und er bot auch weiterhin seine Unterstützung an. Natürlich ging Horst Seehofer auch auf die weltpolitischen Themen ein. Er plädierte: „für ein vernünftiges Verhältnis zu den Vereinigten Staaten auch, unter einem Präsidenten Donald Trump, den wir zu respektieren haben“. In Sachen Flüchtlingspolitik hält er weiterhin an der Forderung einer Obergrenze fest. In einer Woche wird er Angela Merkel treffen, „schon wegen der großen Umbrüche die auf der Welt stattfinden, ist es eine Pflicht für CDU /CSU sich mit diesen Dingen zu beschäftigen und strategische Antworten zu geben“, so Horst Seehofer.
Eine eindrucksvolle Rede vom bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, die in einer ausgesprochenen Ruhe der Anwesenden angehört wurde und für uns als Mitglieder der CDU Thüringen ein guter Ausgangspunkt für den kommenden Wahlkampf in diesem Jahr darstellt.
Unser Ausflug nach Bayern endete mit der Besichtigung des Museum der Audi AG in Ingolstadt. Ein Industriestandort der Automobilbranche, der Arbeitsplätze für über 44000 Beschäftigte bietet. Täglich werden dort 2600 PKW und die Größe des Betriebsgeländes ist mit dem Fürstentum Monaco zu vergleichen.
Ein gelungener Kurztrip, der für uns als Mitglieder der MIT das politische und wirtschaftliche Wohlbefinden in Deutschland signalisiert.


Cerstin Fuhrmann

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Sonneberg und Hildburghausen protestieren >>22.12.2016

Skizze_gegen_Gebietsreform.jpgDie Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT), vertreten durch Ihre Kreisvorsitzenden aus Sonneberg und Hildburghausen – Thomas Thömmes und Holger Obst – machen gegenüber der IHK Südthüringen und der Handwerkskammer klar, dass sie deren Meinungsäußerung in Erfurt für die Großkreise nicht teilen. Gleichzeitig kündigen sie eine Stellungnahme der MIT zur Gebietsreform für den Jahresbeginn 2017 an.

Sonneberg/Hildburghausen, 16. Dezember 2016 – Am Mittwoch bekundeten die Thüringer Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern unisono ihre generelle Zustimmung zur derzeit von der Rot-Rot-Grünen Landesregierung vorbereiteten Kreisgebietsreform und damit die einhergehende Schaffung eines Großkreises in Südthüringen. Diese Zustimmung teilen die CDU-Mittelstandsvereinigungen (MIT) aus Sonneberg und Hildburghausen wiederum ausdrücklich nicht. „Im Gegenteil“, bekräftigt Thomas Thömmes als Vorsitzender der MIT Sonneberg. „Ich habe bislang keinen Unternehmer unserer Region angetroffen, der für die Großkreis-Variante in Südthüringen ist.“

Aus Sicht der MIT bezahlen die kleinen und mittelständischen Betriebe ihre Beiträge an die IHK und die Handwerkskammer und sollten daher durch sie fair vertreten werden. Im Gegenzug unterstützen die Kammern die Unternehmen und sind ein Sprachrohr der Südthüringer Unternehmen.  „Was aber in Erfurt verkündet wurde widerspricht zu 100 Prozent der einhelligen Meinung der Mittelständler in den wirtschaftlich starken Landkreisen Sonneberg und Hildburghausen“, stellt Thomas Thömmes fest und fährt fort: „Der Mittelstand als starkes Rückgrat für Thüringen darf nicht als Spielball der Landespolitik missbraucht werden. Für den Mittelstand mit seinen über 25 Jahren gewachsenen Strukturen ist die Lage schlichtweg zu ernst, als das man über die Debatte zur Kreisgebietsreform einfach hinwegschaut. Denn an dieser Debatte hängen Familienunternehmen, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen für Land und Kommunen und vieles mehr ab – vor allem aber auch die weitere Entwicklung im ländlichen Raum.“

Die Entwicklungsachse der Wirtschaft von Sonneberg und Hildburghausen ginge tendenziell ohnehin mehr in den Süden als nach Norden. Auch diese Ausrichtung wird durch die Etablierung eines Südthüringer Großkreises mit dem Zentrum in Suhl, der größer als das Saarland ist, dauerhaft beschädigt. „Ein solcher Einschnitt, wie es die Landesregierung mit dem Vorschaltgesetz und den daraus resultierenden Großkreisen vorhat, würde die seit 1990 gewachsenen und wertvollen Strukturen auf einmal zerstören“, ist Thomas Thömmes überzeugt.

Gleichzeitig aber blickt der Sonneberger MIT-Vorsitzende auch voraus und unterstreicht, dass die MIT den Prozess nicht komplett ablehnt, sondern konstruktiv mitgestalten will: „Die Mittelstandsvereinigungen von Sonneberg und Hildburghausen möchten im Januar 2017 mit der Handwerkskammer und der IHK Südthüringen ernsthafte Gespräche führen und eine Stellungnahme aller Thüringer MIT-Vereinigungen für die Landesregierung erarbeiten. Diese Stellungnahme soll die Interessen der Thüringer Mittelständler in ihrer Gesamtheit vertreten und nicht verdrehen. Natürlich werden wir die Stellungnahme auch veröffentlichen“, kündigt er abschließend an.

Thomas Thömmes
Kreisvorsitzender der MIT Sonneberg

Offener Brief von Wilfried Sieringhaus zum Artikel „Thüringer Wirtschaft unterstützt Regierung bei Gebietsreform“ TA vom 15.12.2016 >>21.12.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,Sieringhaus.jpg

wir sind mit 2 Firmen bei Ihnen „Zwangsmitglied“.

Es ist eine Anmaßung von Ihnen für die gesamte Wirtschaft Thüringens und uns als Mitglieder der IHK in Punkto Gebietsreform Vorschläge zu machen die gegen die Bürger gerichtet sind und den ländlichen Raum weiter schwächen. Bevor Sie in unserem Namen, ohne uns zu fragen, in der Staatskanzlei, in vorauseilendem Gehorsam neue Großkreise nach Poppenhäger‘s Muster kreieren, sollten Sie erst einmal vor der eigenen Tür kehren und in dem kleinen Land Thüringen eine Strukturreform durchführen. Sie sollten mit gutem Beispiel vorrangehen und aus den 3 kopflastigen IHK’s und Kammern eine effektiv arbeitende IHK machen. Ansonsten überlassen Sie bitte den Bürgern, den Städten und Gemeinden und der Politik das Sagen. Schuster bleib bei deinen Leisten.

Ich habe mit vielen Freunden und der Wirtschaft die große Sorge, dass man aus linker Ideologie Thüringen mit der Gebietsreform schwächt und über Jahrhunderte gewachsene Regionen zerstört und die Menschen nicht mitnimmt. Thüringen ist zur Zeit noch stark durch seine Kleinteiligkeit, Vielfältigkeit, die relativ kurzen Wege und dem touristisch kulturellen ländlichen Raum.
Wenn man z.B. einen gesunden Kreis, wie das katholische geprägte Eichsfeld unbedingt mit einem, durch jahrelange sozialistische Misswirtschaft hochverschuldeten Unstrut-Hainich-Kreis
zusammenlegen will, dann kann das einfach nicht gutgehen. Auch die Kreise Sonneberg und Hildburghausen u.a. werden sich in Zukunft noch mehr Richtung Bayern orientieren, sie werden dazu gezwungen.

Man sollte seine Energie und Grips bei der IHK und Kammern dazu verwenden nicht einer teuren Gebietsreform, die keinerlei Einsparungen bringt, auch für die Wirtschaft nicht, das Wort zu reden um sich bei der Regierung anzubiedern. Man sollte lieber mit dem Geld weiter, links und
rechts der „Schlagader“ A 4 von Eisenach bis Gera, in der Mitte Deutschlands und Europas, Firmen ansiedeln.

So kann man Thüringen bei seiner Selbständigkeit langfristig helfen und davor bewahren in einem Bundesland „Mitteldeutschland“ unterzugehen. Der im Augenblick von Ihnen befolgte Weg führt Thüringen ins Abseits und wird von uns nicht mitgetragen.


Mit freundlichem Gruß
Dipl.-Ing. Wilfried Sieringhaus

Thüringer Wirtschaft fühlt sich von IHK`s und Handwerkskammern schlecht vertreten >>20.12.2016
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Dreimal NEIN zur Gebietsreform Thüringen

„Mit Erstaunen und Verärgerung haben wir die Stellungnahme der IHK`s und Handwerkskammern zu der geplanten Gebietsreform zur Kenntnis genommen“, so Gerd Albrecht, Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, der hier auch im Namen des Landesvorsitzenden des Wirtschaftsrats der CDU, Mihajlo Kolakovic, spricht. Alle belastbaren Studien, die die Ergebnisse vergangener Gebietsreformen in Deutschland und Europa untersuchen, kommen zu dem Schluss, dass diese keinerlei Einspareffekte gebracht, dafür aber großen politischen Schaden angerichtet haben, so Gerd Albrecht. „Was einem der gesunde Menschenverstand bisher schon sagte, ist, dass Einspareffekte ausbleiben werden und durch sinkendes Interesse an politischer Teilhabe unsere Demokratie gefährdet und rechter sowie linker Populismus befeuert wird. Dies belegt auch die jüngste Studie des ifo Instituts, die ausschließlich die wirklichen Effekte nationaler und internationaler Gebietsreformen nach ihrer Umsetzung vergleicht und zusammenfasst.“

Eine Gebietsreform kann per se kaum Geld einsparen. Schließlich sind es gerade einmal die Personalausgaben, also nur etwa ein Fünftel eines Landkreishaushalts, in dem sich Einspareffekte einstellen könnten. Die theoretischen Einsparungen vom Gesamthaushalt betragen höchstens zwei Prozent und sind in den untersuchten Gebietsreformen nie erreicht worden. Ein Effizienzgewinn ist rein theoretischer Natur, denn die Anzahl der zu bearbeiteten Bauanträge wird ja durch eine Gebietsreform nicht verändert.

Aufgabenkritik, eine Funktionalreform und interkommunale Zusammenarbeit wären notwendig und nicht eine Gebietsreform, die Wege verlängert und Kommunalpolitik vom Bürger entfremdet. Gemeinsame Leitstellen oder Zweckverbände böten die nötige Flexibilität und würden Aktionsbereiche von optimaler Größe ermöglichen. So ließen sich z. B. Effizienzsteigerungen auch ohne Gebietsreform erzielen.

Das Festhalten der Thüringer Landesregierung an der geplanten Gebietsreformwider besseren Wissens bleibt dem Mitglied im Bundesvorstand des Wirtschaftsrates Deutschland und Unternehmer Kolakovic ein Rätsel: „Niemand von uns würde auf die Idee kommen, viel Geld in die Hand zu nehmen, um sein Unternehmen umzustrukturieren, ohne ein klares, von vornherein feststehendes Ziel zu haben und dies auch sowohl quantitativ wie qualitativ beschreiben zu können“, und er formuliert die Haltung der Unternehmer des Thüringer Wirtschaftsrates:

„Dreimal Nein zu dieser Gebietsreform, deren Sinn und Nutzen völlig offen sind!

Erstes Nein, nicht ohne vorige Aufgabenkritik, denn unnötiger Ballast in der Verwaltung muss weg!

Zweites Nein, nicht ohne vorherige Verwaltungs- beziehungsweise Funktionalreform!

Drittes Nein, keinesfalls so wie vorgeschlagen, denn neue Strukturen müssen bürgernah und mit historischem Feingefühl und nicht stur nach Zahlen geschaffen werden.“ Bestenfalls hier, an der dritten Stelle, könnten die Überlegungen der IHK`s und Handwerkskammern zum Tragen kommen, aber von einer Unterstützung   d e r   Wirtschaft zum Thema Gebietsreform auf breiter Front kann keinesfalls die Rede sein!

MIT wählt im Landkreis Greiz neuen Vorstand >>04.11.2016

Vorstand_Greiz_20161101.jpgDie erfolgreiche Arbeit der Mittelstandsvereinigung im Landkreis Greiz (MIT) kann fortgesetzt werden: Markus Kertscher wurde am vergangenen Dienstag in seiner Funktion als Kreisvorsitzender einstimmig wiedergewählt. Dem 44-jährigen Unternehmer aus Münchenbernsdorf bescheinigten die Teilnehmer der Vorstandswahl ein hohes Engagement trotz vielfältiger ehrenamtlicher Tätigkeiten, u.a. als Stadtratsmitglied von Münchenbernsdorf bzw. als örtlicher Sportvereinsvorsitzender.

Als Stellvertreter fungiert weiterhin Michael Votteler aus Brahmenau.

"Die Rahmenbedingungen für mittelständische Firmen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Darauf zu reagieren ist eine große Herausforderung. Bei diesem Prozess ansässige Unternehmer zu unterstützen,  ist weiterhin zentrale Aufgabe der Wirtschaftsvereinigung im Landkreis Greiz." so Markus Kertscher. Weiterhin werden Stammtische bei Unternehmen sowie Betriebsbesichtigungen in den kommenden Monaten folgen.

Mit den Gästen Landrätin und CDU-Kreisvorsitzende Martina Schweinburg, dem hiesigen  Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel sowie dem Kreistagsfraktionsvorsitzenden der CDU im Landkreis Greiz Ulli Schäfer waren starke Partner anwesend, die ihre bislang bereits praktizierte Unterstützung auch weiterhin der CDU-nahestehenden Wirtschaftsvereinigung zukommen lassen wollen.

Foto: Markus Kertscher erhält Glückwünsche von der CDU-Kreisvorsitzenden Martina Schweinsburg.
Foto von Ulli Schäfer

27. Landesmittelstandstag der MIT Thüringen >>31.10.2016

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[Foto: Quelle Frank Rothamel]

Der neue Landesvorstand: Gerd Albrecht aus dem KV Sonneberg als Landesvorsitzender der MIT Thüringen, die 4 Stellvertreter/-innen Mathias Haseke (KV Eisenach-Wartburgkreis, Peter Hengstermann (KV Kyffhäuserkreis), Clarsen Ratz (KV Weimar) und Petra Thieme (KV Saale-Holzland-Kreis) sowie die 14 Beisitzer

Am 29. Oktober 2016 fand in Weimar der 27. Landesmittelstandstag der MIT-Thüringen statt.

Neben der Neuwahl des Landesvorstandes stand insbesondere die geplante Kreis- und Gebietsreform zur Diskussion. Aus diesem Grund wurde ein Positionspapier verabschiedet, in dem dringend eine Funktional- und Verwaltungskritik in einem ersten Schritt gefordert wird. Erst dann besteht Klarheit darüber, welche Aufgaben in größerern Gebietsstrukturen überhaupt effizient bearbeitet werden können und welche Aufgaben ggf. kommunalisiert werden müssen.

In der wirtschaftspolitischen Aussprache mit dem CDU-Landesvorsitzenden Mike Mohring wurde eine Handlungs- und Rechtssicherheit für den Mittelstand gefordert. Dazu gehören seit langem eine Entbürokratisierung des Vergaberechts und eine Stärkung des Dualen Ausbildungssystems. Gemeinsam mit Wirtschaftsrat und Landesfachausschuss für Wirtschaft wird ein wirtschaftspolitisches Grundsatzpapier erarbeitet, um wichtige Handlungsfelder für den Mittelstand, wie Digitalisierung, Steuerreform und Energiepolitik aufzuzeigen und von der Landesregierung einzufordern, damit Mittelständler aus Thüringen weiterhin auch im internationalen Wettbewerb bestehen können.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deitschland. Die MIT vertritt die Interessen der Mittelständler und setzt sich für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.

Regina Polster
Pressesprecherin der MIT-Thüringen

Pressemitteilung der MIT Thüringen >>07.09.2016

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Auf der letzten Landesvorstandssitzung der MIT Thüringen wurden folgende thematische Ansätze zur aktuellen Flüchtlingspolitik und den Umgang mit dieser erarbeitet.

Die Wahl in Mecklenburg Vorpommern zeigt deutlich, wie sehr dieses Thema in den Köpfen der Menschen präsent ist und wie wichtig es ist, durch eine vernünftige Sachpolitik, Ängste zu nehmen.


Thüringen braucht:


1. Thüringen und seine Wirtschaft brauchen ein belastbares Qualifizierungskonzept für anerkannte Flüchtlinge mit Arbeitserlaubnis und/oder Asylbewerber oder Geduldete.

2. Zu jedem Neubürger ist ein perspektivisches, individuelles Qualifizierungsprofil zu entwickeln, dem der Einwanderer zwingend zu folgen hat, ohne Wenn und Aber. Dafür ist in den Kreisen und Kommunen organisatorisch eine Qualifizierungsstelle aufzubauen, die dies umsetzt, und zwar in koordinativer Assistenz der Arbeitsagenturen, Unternehmerverbände und der ehrenamtlichen Organisationen.

3. Die Profilierungsstufen:

- Erlernung der deutschen Sprache

- Integration der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen in die schulische und berufliche Ausbildung

- berufliche Weiterbildung bereits bestehender Qualifizierungen im dualen System mit betrieblichen Praktika. Wichtig: Intensive Zusammenarbeit zwischen Bildungsträgern und Wirtschaft um neben Sprachkenntnissen auch praktische Fertigkeiten und Kenntnisse zur Vorbereitung auf eine spätere berufliche Tätigkeit zu vermitteln.

- Residenzpflicht an einem Ort, mindestens bis die letzte Stufe der Qualifizierung erfüllt ist.


Fazit:

1. Der Mittelstand ist an der aktiven, gelebten Integration bereit aktiv mitzuwirken.

2. Der Mittelstand schafft das, weil der Mittelstand dies mit Blick auf die demographische Entwicklung und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel als Chance begreift.

3. Die Politik muss aufhören, Menschen zu verwalten. Die Politik muss die Neubürger in einen sinnwerten Alltag führen und sich an den Ergebnissen messen lassen. Der beschäftigungs- und aufgabenlose Alltag der Neubürger ist menschenunwürdig und integrationsschädlich.

4. Die Kosten der Integration werden um ein vielfaches geringer ausfallen, wenn die Neubürger in Lohn und Brot stehen und dadurch für sich selber aufkommen können.


Auf der anderen Seite muss den Neubürgern unmissverständlich klar sein:
Wer nicht integrationswillig ist und die Sozialsysteme ohne positive Integrationsperspektive belastet, läuft Gefahr, unsere Gastfreundschaft zu verwirken.

Wir sind zwingend der Meinung, dass der Mittelstand die Landesregierung unter Zugzwang setzen muss. Die Forderungen müssen klar mit dem Hinweis formuliert sein, dass der Mittelstand bloßen Lippenbekenntnissen in demaskierender Weise entgegen treten wird.


Der MIT Landesvorstand Thüringen

Die MIT Saale-Holzland-Kreis berät und unterstützt gemeinsam mit der Ellipsis GmbH eine Schülerfirma am Gymnasium Stadtroda >>26.08.2016

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Die noch jungen Schülerfirma, der JHO-Company ("JOHANN HEINRICH PESTALOZZI" – Company) am Gymnasium in Stadtroda wurde im vergangenen Jahr gegründet. Nun hat diese junge Schülerfirma die „Gründungsphase“ überwunden und muss ihre Produkte am Markt – möglichst gewinnbringend - anbieten. Das Produkt besteht aus dem Angebot von Bildern, Fotografien und Kunstwerken, die in Arztpraxen, Kanzleien, öffentlichen Einrichtungen und Firmen verkauft, vermietet und ausgestellt werden sollen.
Und genau hier besteht der Ansatz für Unterstützung solch junger Unternehmen seitens der Mittelstandsvereinigung  MIT des Saale- Holzlandes.  Am Mittwoch, den 17.08.2016 traf man sich hierzu in den Räumen der Schülerfirma, um sich auszutauschen und Wissen und Erfahrungen zu vermitteln.
Frau Lehmann, eine sehr engagierte Lehrerin betreut die Schülerfirma und berichtet , dass es gar nicht so einfach sei, Kunden für diese Schülerfirma zu finden. Die beiden jungen Geschäftsführerinnen S. Koch und Luisa Bähring sind Schülerinnen und müssen sich ihr Netzwerk noch aufbauen.  Probleme also, die auch bestehende „richtige“ Unternehmen kennen.
Die Schaffung eines Netzwerkes ist jedoch nur ein Teil der für diese Firma so wichtigen Vermarktung. Das Marketing muss umfassender werden und gut durchdacht sein. Als eine von der Ellipsis akkreditierten Beraterin hat die Kreisvorsitzende der MIT SHK  Petra Thieme den Schülern die Grundlagen und die Wichtigkeit eines guten Marketings erläutert. Die 4 „P“`s wurden analysiert:  Produkt, Price, Place und Promotion. Alles was da im Einzelnen dazu zählt, war eine Menge Stoff. Die Wichtigkeit der Kundenanalyse, Markt- und Zielgruppenanalyse, und der eigenen Ausrichtung wurden besprochen, Wo stehen die Mitbewerber? Wo finde ich Mitstreiter? Die Erkenntnis der Schüler: Eine Menge Holz, was ein Unternehmer alles so im Beriech der Vermarktung wissen und beachten muss.
Aber gern wird geholfen, um den Schülern die Unternehmensgründung leichter zu machen und ihr Unternehmen erfolgreich werden zu lassen. Nur dass  eine gute Motivation, um später selbst über die Gründung einer eigenen Firma nachzudenken.
Die MIT SHK sieht gerade auch in der Auseinandersetzung mit dem Unternehmertum an Schulen ein wertvolles Potential für künftige Gründer und Nachfolger und kann sich eine weitere Zusammenarbeit gut vorstellen.


Petra Thieme
Kreisvorsitzende der MIT Saale Holzland


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