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Top besuchte MIT - Veranstaltung im T.E.C. Thüringer Einkaufscenter am 10.01.2017 >>02.02.2017

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Die Veranstaltung „MIT vor Ort: Besuch im T.E.C. Thüringer Einkaufscenter“ war ein Erfolg. Grund dafür war das aktuelle Thema „Zukunft des T.E.C. durch Ansiedlung der Fa. DECATHLON S.A.“ gepaart mit Aspekten zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Erfurt. Der Vorsitzende der MIT Erfurt Steffen Peschke begrüßte die Anwesenden. Dann führte der T.E.C.-Manager Emanuel Michael durch den leer stehenden, ehemaligen Baumarkt, in dessen Obergeschoss DECATHLON mit einem Sportfachmarkt einziehen will. Ins Untergeschoss soll der Umzug von ALDI innerhalb des T.E.C., sowie der Einzug eines Siemes Schuhcenters erfolgen. Danach stellte Emanuel Michael in Wort und Bild den Ist-Zustand und den geplanten Umbau des gesamten T.E.C. für ca. 20 Mio. EUR vor. Steffen Böhm, zuständiger Expansionsleiter von DECATHLON, stellte das weltweit tätige Unternehmen und die Planungen im T.E.C. Erfurt vor. Es folgten die Stellungnahmen der Stadt Erfurt seitens des Dezernenten Alexander Hilge und des Amtsleiters für Stadtplanung Paul Börsch und einer intensiven breit gefächerten Diskussion. Demnach sprachen sich alle Anwesenden für die Ansiedlung von DECATHLON in Erfurt aus. Seitens der Vertreter der Stadtverwaltung gab es Bedenken bezüglich der Relevanz des Vorhabens für den Einzelhandel in der Innenstadt, insbesondere wegen der Neuansiedlung des Siemes-Schuhmarktes und einer TK-Maxx-Filiale.

DECATHLON produziert Eigenmarken zu günstigen Preisen, die sie in ihren mehr als 1000 Einzelhandelsfilialen in 29 Ländern, davon 34 in Deutschland, sowie im Internet vermarkten. DECATHLON schafft in Erfurt 60 neue Arbeitsplätze und wird entsprechen Gewerbesteuer zahlen. Unternehmenskonzept DECATHLON´s ist es, möglichst vielen Familien den Einstieg in den Sport zu ermöglichen, die es sich sonst finanziell nicht leisten könnten. Falls höherwertige Produkte, wie zum Beispiel Rennräder benötigt werden, wird DECATHLON die Kunden an Spezialgeschäfte in Erfurt verweisen müssen. DECATHLON´s Angebot ist für über 70 Sportarten, auch sogenannten Randsportarten, breit gefächert. Gerade auch Großgeräte sind im Verkauf und in der Außenanlage zu besichtigen und auszuprobieren. Der nötige Umsatz pro m² ist daher in hochpreisigen Innenstadtlagen für DECATHLON´s Flächenbedarf von ca. 3500 m² nicht erzielbar. Auch das Flächenangebot für eine Ansiedlung in der Innenstadt ist ungeeignet. Ausreichend Park- und Ladeflächen sowie Flächen für den Sportplatz sind am T.E.C. vorhanden.

Heftige Kritik hagelte es gegenüber der Stadtverwaltung von den Ratsmitgliedern und der MIT wegen der seit 2012 laufenden zögerlichen Bearbeitung und der erst Mitte März diesbezüglich vorgesehen abschließenden Abstimmung im Rat. Falls diese positiv ausfällt, geht es erst mit dem Bauantrag weiter, falls es negativ ausgeht, ist zu befürchten, dass DECATHLON sich nicht in Erfurt niederlässt. Und das kann kein Bürger verstehen, so Peschke.

Hier der Link zur Presseveröffentlichung der Thüringer Allgemeinen >>

MIT Kreisverband Nordhausen >>31.01.2017

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Zu Gast beim Neujahresempfang der CSU in Schrobenhausen

Die Mitglieder des Vorstandes MIT der CDU Kreisverband Nordhausen nahmen dankend die Einladung zum Neujahrsempfang des Kreisverbandes CSU Schrobenhausen an und erreichten nach 450 km die bayrische Stadt Schrobenhausen.
Empfangen wurden wir von André Ponndorf, Mitglied des Vorstandes CSU Schrobenhausen und gebürtiger Thüringer. Gemeinsam besuchten wir die Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen des Schulwerks der Diözese Augsburg, die in der Bildung einen fortgeschrittenen technischen Stand erreicht hat und aufzeigt, welche Möglichkeiten es heute bereits gibt, den Unterricht mit Medientechnik zu nutzen. Die Schulleitern Petra Schiele führte uns durch die Schule und lud uns zu einem Stundengespräch mit Lehrpersonal und Schülerinnen ein. Die pädagogische Innovation mit Multimedia wurde uns vorgestellt und die Schülerinnen erklärten uns mit Begeisterung den Schulalltag. Ein Konzept von Bildung welches zukunfts- orientiert ist und ein Musterbeispiel für ein modernes Lernen darstellt.
Anschließend hatten wir die Gelegenheit am Neujahrsempfang mit Ministerpräsident Horst Seehofer in der „Alten Schweißerei“ der Firma BAUER teilzunehmen. Der CSU Neujahrsempfang in Schrobenhausen existiert bereits über 25 Jahre und hatte in diesem Jahr über 1000 Gäste angemeldet.
Horst Seehofer wurden in seinem heimatlichen Kreisverband herzlichst begrüßt und seine Worte “Deutschland geht es gut, Bayern geht es besser und den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen am besten“ zeigt seine Verbundenheit zu den Bürgern und Politikern in dieser Region. Viele Errungenschaften und Projekte des Landkreises wurden beim Namen genannt und er bot auch weiterhin seine Unterstützung an. Natürlich ging Horst Seehofer auch auf die weltpolitischen Themen ein. Er plädierte: „für ein vernünftiges Verhältnis zu den Vereinigten Staaten auch, unter einem Präsidenten Donald Trump, den wir zu respektieren haben“. In Sachen Flüchtlingspolitik hält er weiterhin an der Forderung einer Obergrenze fest. In einer Woche wird er Angela Merkel treffen, „schon wegen der großen Umbrüche die auf der Welt stattfinden, ist es eine Pflicht für CDU /CSU sich mit diesen Dingen zu beschäftigen und strategische Antworten zu geben“, so Horst Seehofer.
Eine eindrucksvolle Rede vom bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, die in einer ausgesprochenen Ruhe der Anwesenden angehört wurde und für uns als Mitglieder der CDU Thüringen ein guter Ausgangspunkt für den kommenden Wahlkampf in diesem Jahr darstellt.
Unser Ausflug nach Bayern endete mit der Besichtigung des Museum der Audi AG in Ingolstadt. Ein Industriestandort der Automobilbranche, der Arbeitsplätze für über 44000 Beschäftigte bietet. Täglich werden dort 2600 PKW und die Größe des Betriebsgeländes ist mit dem Fürstentum Monaco zu vergleichen.
Ein gelungener Kurztrip, der für uns als Mitglieder der MIT das politische und wirtschaftliche Wohlbefinden in Deutschland signalisiert.


Cerstin Fuhrmann

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Sonneberg und Hildburghausen protestieren >>22.12.2016

Skizze_gegen_Gebietsreform.jpgDie Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT), vertreten durch Ihre Kreisvorsitzenden aus Sonneberg und Hildburghausen – Thomas Thömmes und Holger Obst – machen gegenüber der IHK Südthüringen und der Handwerkskammer klar, dass sie deren Meinungsäußerung in Erfurt für die Großkreise nicht teilen. Gleichzeitig kündigen sie eine Stellungnahme der MIT zur Gebietsreform für den Jahresbeginn 2017 an.

Sonneberg/Hildburghausen, 16. Dezember 2016 – Am Mittwoch bekundeten die Thüringer Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern unisono ihre generelle Zustimmung zur derzeit von der Rot-Rot-Grünen Landesregierung vorbereiteten Kreisgebietsreform und damit die einhergehende Schaffung eines Großkreises in Südthüringen. Diese Zustimmung teilen die CDU-Mittelstandsvereinigungen (MIT) aus Sonneberg und Hildburghausen wiederum ausdrücklich nicht. „Im Gegenteil“, bekräftigt Thomas Thömmes als Vorsitzender der MIT Sonneberg. „Ich habe bislang keinen Unternehmer unserer Region angetroffen, der für die Großkreis-Variante in Südthüringen ist.“

Aus Sicht der MIT bezahlen die kleinen und mittelständischen Betriebe ihre Beiträge an die IHK und die Handwerkskammer und sollten daher durch sie fair vertreten werden. Im Gegenzug unterstützen die Kammern die Unternehmen und sind ein Sprachrohr der Südthüringer Unternehmen.  „Was aber in Erfurt verkündet wurde widerspricht zu 100 Prozent der einhelligen Meinung der Mittelständler in den wirtschaftlich starken Landkreisen Sonneberg und Hildburghausen“, stellt Thomas Thömmes fest und fährt fort: „Der Mittelstand als starkes Rückgrat für Thüringen darf nicht als Spielball der Landespolitik missbraucht werden. Für den Mittelstand mit seinen über 25 Jahren gewachsenen Strukturen ist die Lage schlichtweg zu ernst, als das man über die Debatte zur Kreisgebietsreform einfach hinwegschaut. Denn an dieser Debatte hängen Familienunternehmen, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen für Land und Kommunen und vieles mehr ab – vor allem aber auch die weitere Entwicklung im ländlichen Raum.“

Die Entwicklungsachse der Wirtschaft von Sonneberg und Hildburghausen ginge tendenziell ohnehin mehr in den Süden als nach Norden. Auch diese Ausrichtung wird durch die Etablierung eines Südthüringer Großkreises mit dem Zentrum in Suhl, der größer als das Saarland ist, dauerhaft beschädigt. „Ein solcher Einschnitt, wie es die Landesregierung mit dem Vorschaltgesetz und den daraus resultierenden Großkreisen vorhat, würde die seit 1990 gewachsenen und wertvollen Strukturen auf einmal zerstören“, ist Thomas Thömmes überzeugt.

Gleichzeitig aber blickt der Sonneberger MIT-Vorsitzende auch voraus und unterstreicht, dass die MIT den Prozess nicht komplett ablehnt, sondern konstruktiv mitgestalten will: „Die Mittelstandsvereinigungen von Sonneberg und Hildburghausen möchten im Januar 2017 mit der Handwerkskammer und der IHK Südthüringen ernsthafte Gespräche führen und eine Stellungnahme aller Thüringer MIT-Vereinigungen für die Landesregierung erarbeiten. Diese Stellungnahme soll die Interessen der Thüringer Mittelständler in ihrer Gesamtheit vertreten und nicht verdrehen. Natürlich werden wir die Stellungnahme auch veröffentlichen“, kündigt er abschließend an.

Thomas Thömmes
Kreisvorsitzender der MIT Sonneberg

Offener Brief von Wilfried Sieringhaus zum Artikel „Thüringer Wirtschaft unterstützt Regierung bei Gebietsreform“ TA vom 15.12.2016 >>21.12.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,Sieringhaus.jpg

wir sind mit 2 Firmen bei Ihnen „Zwangsmitglied“.

Es ist eine Anmaßung von Ihnen für die gesamte Wirtschaft Thüringens und uns als Mitglieder der IHK in Punkto Gebietsreform Vorschläge zu machen die gegen die Bürger gerichtet sind und den ländlichen Raum weiter schwächen. Bevor Sie in unserem Namen, ohne uns zu fragen, in der Staatskanzlei, in vorauseilendem Gehorsam neue Großkreise nach Poppenhäger‘s Muster kreieren, sollten Sie erst einmal vor der eigenen Tür kehren und in dem kleinen Land Thüringen eine Strukturreform durchführen. Sie sollten mit gutem Beispiel vorrangehen und aus den 3 kopflastigen IHK’s und Kammern eine effektiv arbeitende IHK machen. Ansonsten überlassen Sie bitte den Bürgern, den Städten und Gemeinden und der Politik das Sagen. Schuster bleib bei deinen Leisten.

Ich habe mit vielen Freunden und der Wirtschaft die große Sorge, dass man aus linker Ideologie Thüringen mit der Gebietsreform schwächt und über Jahrhunderte gewachsene Regionen zerstört und die Menschen nicht mitnimmt. Thüringen ist zur Zeit noch stark durch seine Kleinteiligkeit, Vielfältigkeit, die relativ kurzen Wege und dem touristisch kulturellen ländlichen Raum.
Wenn man z.B. einen gesunden Kreis, wie das katholische geprägte Eichsfeld unbedingt mit einem, durch jahrelange sozialistische Misswirtschaft hochverschuldeten Unstrut-Hainich-Kreis
zusammenlegen will, dann kann das einfach nicht gutgehen. Auch die Kreise Sonneberg und Hildburghausen u.a. werden sich in Zukunft noch mehr Richtung Bayern orientieren, sie werden dazu gezwungen.

Man sollte seine Energie und Grips bei der IHK und Kammern dazu verwenden nicht einer teuren Gebietsreform, die keinerlei Einsparungen bringt, auch für die Wirtschaft nicht, das Wort zu reden um sich bei der Regierung anzubiedern. Man sollte lieber mit dem Geld weiter, links und
rechts der „Schlagader“ A 4 von Eisenach bis Gera, in der Mitte Deutschlands und Europas, Firmen ansiedeln.

So kann man Thüringen bei seiner Selbständigkeit langfristig helfen und davor bewahren in einem Bundesland „Mitteldeutschland“ unterzugehen. Der im Augenblick von Ihnen befolgte Weg führt Thüringen ins Abseits und wird von uns nicht mitgetragen.


Mit freundlichem Gruß
Dipl.-Ing. Wilfried Sieringhaus

Thüringer Wirtschaft fühlt sich von IHK`s und Handwerkskammern schlecht vertreten >>20.12.2016
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Dreimal NEIN zur Gebietsreform Thüringen

„Mit Erstaunen und Verärgerung haben wir die Stellungnahme der IHK`s und Handwerkskammern zu der geplanten Gebietsreform zur Kenntnis genommen“, so Gerd Albrecht, Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, der hier auch im Namen des Landesvorsitzenden des Wirtschaftsrats der CDU, Mihajlo Kolakovic, spricht. Alle belastbaren Studien, die die Ergebnisse vergangener Gebietsreformen in Deutschland und Europa untersuchen, kommen zu dem Schluss, dass diese keinerlei Einspareffekte gebracht, dafür aber großen politischen Schaden angerichtet haben, so Gerd Albrecht. „Was einem der gesunde Menschenverstand bisher schon sagte, ist, dass Einspareffekte ausbleiben werden und durch sinkendes Interesse an politischer Teilhabe unsere Demokratie gefährdet und rechter sowie linker Populismus befeuert wird. Dies belegt auch die jüngste Studie des ifo Instituts, die ausschließlich die wirklichen Effekte nationaler und internationaler Gebietsreformen nach ihrer Umsetzung vergleicht und zusammenfasst.“

Eine Gebietsreform kann per se kaum Geld einsparen. Schließlich sind es gerade einmal die Personalausgaben, also nur etwa ein Fünftel eines Landkreishaushalts, in dem sich Einspareffekte einstellen könnten. Die theoretischen Einsparungen vom Gesamthaushalt betragen höchstens zwei Prozent und sind in den untersuchten Gebietsreformen nie erreicht worden. Ein Effizienzgewinn ist rein theoretischer Natur, denn die Anzahl der zu bearbeiteten Bauanträge wird ja durch eine Gebietsreform nicht verändert.

Aufgabenkritik, eine Funktionalreform und interkommunale Zusammenarbeit wären notwendig und nicht eine Gebietsreform, die Wege verlängert und Kommunalpolitik vom Bürger entfremdet. Gemeinsame Leitstellen oder Zweckverbände böten die nötige Flexibilität und würden Aktionsbereiche von optimaler Größe ermöglichen. So ließen sich z. B. Effizienzsteigerungen auch ohne Gebietsreform erzielen.

Das Festhalten der Thüringer Landesregierung an der geplanten Gebietsreformwider besseren Wissens bleibt dem Mitglied im Bundesvorstand des Wirtschaftsrates Deutschland und Unternehmer Kolakovic ein Rätsel: „Niemand von uns würde auf die Idee kommen, viel Geld in die Hand zu nehmen, um sein Unternehmen umzustrukturieren, ohne ein klares, von vornherein feststehendes Ziel zu haben und dies auch sowohl quantitativ wie qualitativ beschreiben zu können“, und er formuliert die Haltung der Unternehmer des Thüringer Wirtschaftsrates:

„Dreimal Nein zu dieser Gebietsreform, deren Sinn und Nutzen völlig offen sind!

Erstes Nein, nicht ohne vorige Aufgabenkritik, denn unnötiger Ballast in der Verwaltung muss weg!

Zweites Nein, nicht ohne vorherige Verwaltungs- beziehungsweise Funktionalreform!

Drittes Nein, keinesfalls so wie vorgeschlagen, denn neue Strukturen müssen bürgernah und mit historischem Feingefühl und nicht stur nach Zahlen geschaffen werden.“ Bestenfalls hier, an der dritten Stelle, könnten die Überlegungen der IHK`s und Handwerkskammern zum Tragen kommen, aber von einer Unterstützung   d e r   Wirtschaft zum Thema Gebietsreform auf breiter Front kann keinesfalls die Rede sein!